Die Welt der Entscheidungen

„Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke, es wäre deine letzte Tat.“

Mut entwickeln, sich selbst zu vertrauen

Oft stehen wir im Privaten oder bei der Arbeit vor zwei gleichwertigen Optionen, die sich nicht gleichzeitig erfüllen lassen. Auch Ziele, die wir uns gesteckt haben, können uns plötzlich überfordern. Sind sie zu hoch angesetzt? Aus dem tiefen Bedürfnis heraus, es richtig zu machen und allem und jedem gerecht zu werden sowie aus der entgegen gesetzten Befürchtung heraus, es falsch zu machen, entsteht ein enormer innerer Druck: „Du musst die Bedürfnisse der anderen erfüllen, sonst machst du dich schuldig!“

Wenn wir dann die Entscheidung treffen, uns nicht zu entscheiden, delegieren wir die Entscheidungskompetenz an außen. Es scheinen unterschiedliche Ziele oder Strebungen in uns zu wirken, die nicht miteinander kooperieren, sodass wir es als ein Problem erleben.

Jetzt gilt es, den Lösungsweg zu beschreiten, um die widersprüchlichen Anteile als unbewusste Kompetenzen zu erkennen und sie hilfreich in den Prozess der Entscheidung einzubinden. So kann sich ein Problem zu einem Phänomen verändern. Der erste Schritt ist gemacht. Widersprüchliche Anteile sind schließlich vielfältige Elemente eines Netzwerkes, die uns zur Seite stehen. Oft erkennen wir dies nicht. Doch Kraft, Wertschätzung und innere Sicherheit kann man sich erarbeiten, um dann letztendlich die Schwelle ins Unbekannte, ins Ungewisse zu zu überwinden.

1